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Nachsorge wird gross geschrieben

Ständiges Hörtraining, auch Zuhause: Die Mutter erklärt den Klang von Metall

Ständiges Hörtraining, auch Zuhause: Die Mutter erklärt den Klang von Metall

 

Endlich hören können – dieser Traum erfüllt sich im Wachstumsmarkt Indien für immer mehr Menschen. Die Sonova Marke Advanced Bionics ist an über zwei Dritteln der Privatkliniken landesweit präsent. Besonders geschätzt werden von den Ärzten der personalisierte Service sowie die umfassenden Nachsorge-Angebote.

„Schön Dich zu sehen“, sagt Dr. Shankar Medikeri zu Deekshit und gibt dem Fünfjährigen die Hand. Der Junge ist zusammen mit seiner Mutter nach Bangalore in die HNO-Klinik des Arztes gefahren. Wie alle anderen Patienten hat auch Deekshit seine Schuhe ausgezogen. Einmal im Jahr überprüft Chirurg Medikeri die Einstellungen des Soundprozessors von Deekshits Cochlea-Implantat. Es wirkt wie ein spontanes Gespräch, das der Arzt mit seinem jungen Patienten führt. Doch das kurze Plaudern ist auch ein Test. Medikeri zeigt sich mit der Sprachentwicklung von Deekshit zufrieden: „Er versteht gut und spricht deutlich.“

Seit vielen Jahren ist der renommierte Chirurg einer der Partner von Advanced Bionics in Indien und hat schon viele Implantate der Marke eingesetzt. Er führt Live-Operationen an Universitäten durch und bildet Kollegen in der Implantat-Chirurgie fort. An Advanced Bionics schätzt Medikeri nicht nur die Technologie, sondern auch den personalisierten Service und den menschlichen Umgang. „Die Entscheidung für ein Cochlea-Implantat begleitet den Patient für den Rest seines Lebens“, sagt Medikeri. „Da muss einfach alles stimmen.“

 

Zum Glück erkennen immer mehr Eltern, wie wichtig die Sprachtherapie ist. Viele wohnen hunderte von Kilometern  entfernt – und sie kommen trotzdem.

Rashmi Deshpane, Chef-Audiologin und Sprachtherapeutin der HNO-Klinik von Shankar Medikeri in Bangalore

 

Medikeri legt Wert darauf, Patienten in seiner Klinik alle wichtigen Schritte unter einem Dach anzubieten: Von der Diagnostik über die Operation bis hin zur Sprachtherapie. Chef-Audiologin Rashmi Deshpane ist von diesem Konzept überzeugt: „So können wir Familien von Anfang an begleiten. Und wir können dazu beitragen, dass Eltern verstehen, wie wichtig die Sprachtherapie und auch die Unterstützung Zuhause sind, um optimale Ergebnisse zu erreichen.“

 

“Zum Glück erkennen immer mehr Eltern, wie wichtig die Sprachtherapie ist. Viele wohnen hunderte von Kilometern  entfernt – und sie kommen trotzdem.” Rashmi Deshpane, Chef-Audiologin und Sprachtherapeutin der HNO-Klinik von Shankar Medikeri in Bangalore

Rashmi Deshpane, Chef-Audiologin und Sprachtherapeutin der HNO-Klinik von Shankar Medikeri in Bangalore

Für Deekshits Eltern war es ein Schock, als kurz nach der Geburt die Diagnose kam: Ihr Sohn kann nicht hören. „Er reagierte nicht auf akustische Reize“, erinnert sich Prabha Reddy, seine Mutter. „Ich wusste nicht mehr weiter. Und bin so froh, dass wir uns für die Operation entschieden haben.“ Deekshits Familie konnte die Operation so rechtzeitig bezahlen, dass der Junge das Implantat mit zwei Jahren bekam, noch in der Phase der Sprachentwicklung.

„Das ist ein Glücksfall“, sagt Shankar Medikeri, der Deekshit damals operierte. „Oft bekommen Kinder in Indien das Cochlea-Implantat zu spät, weil das Geld fehlt.“ Wenn einer Familie das Geld für zwei Implantate fehlt, rät Medikeri trotzdem zu einer schnellstmöglichen Operation, „damit keine wichtigen Entwicklungsschritte verpasst werden.“ Bisher werden in Indien nur ein Prozent der potenziellen Empfänger von Cochlea-Implantaten versorgt. Doch die Zahl der Operationen wächst ständig.

 

Wir sind ständig mit den Kliniken in Kontakt. Die Ärzte schätzen unseren personalisierten Service.

Abishek Singh, Head Sales and Marketing, Advanced Bionics India

 

Advanced Bionics ist an der Mehrzahl der indischen Privatkliniken präsent. „Der persönliche Kontakt zu Ärzten und Patienten ist uns sehr wichtig“, erklärt Vinod Nadig, Leiter von Advanced Bionics Indien. „Ausserdem legen wir viel Wert auf die Nachsorge.“ Advanced Bionics führt Fortbildungsworkshops für Ärzte und Audiologen durch. Ausserdem erhalten Patienten und ihre Familienangehörige eine Einführung zur Pflege und Reinigung des Cochlea-Implantat-Systems. Staatliche Unterstützung für den Einsatz von Cochlea-Implantaten gibt es noch nicht in allen Landesregionen, die Entscheidung liegt bei den regionalen Behörden. „Oft werden indische Kinder sehr spät versorgt“, bedauert Nadig.

Zwei Drittel der Mitarbeitenden von Advanced Bionics Indien sind ständig unterwegs und stehen immer in direktem Kontakt zu den Kliniken. Abishek Singh zum Beispiel: Der sympathische Mitarbeiter betreut mehr als zwei Dutzend Kliniken und einige Rehabilitations-Center. „Die Ärzte schätzen unseren personalisierten Service, den wir ihnen bieten“, erklärt Singh. Es ist ihm ein persönliches Anliegen, dass Kinder so früh wie möglich versorgt werden: „Wir stehen auch in Kontakt mit Kinderärzten.“

 

“Wir sind ständig mit den Kliniken in Kontakt. Die Ärzte schätzen unseren personalisierten Service.” Abishek Singh, Head Sales and Marketing, Advanced Bionics India

Abishek Singh, Head Sales and Marketing, Advanced Bionics India

Deekshit hatte Glück. Er bekam sein Cochlea-Implantat bereits im Alter von zwei Jahren. Dass der Junge so gut sprechen kann, liegt auch am hohen Engagement seiner Mutter: Sie hat sich angewöhnt, alle Handlungen zu kommentieren. „Ich setze den blauen Baustein auf den grünen“, erklärt sie beim Spielen. „Ich koche jetzt Reis“, sagt sie beim Kochen.

Dann fragt sie den Fünfjährigen: „Wollen wir zusammen das Implantat reinigen?“ Deekshit nickt. Es ist ein wöchentliches Ritual, zwischen Sohn und Mutter. Der Junge legt den Soundprozessor seines Cochlea-Implantats ab und sieht konzentriert zu, wie seine Mutter die filigranen Teile mit einem weichen Tuch abtupft.

„Ich bin so froh, dass Deekshit ein Cochlea-Implantat trägt“, sagt Reddy und umarmt ihren Sohn fest. Abends nimmt sie dem Fünfjährigen den Prozessor ab, wenn er bereits eingeschlafen ist. Morgens, bevor er aufwacht, legt sie ihn ihm noch im Bett an. Dann geht sie in die Küche, macht das Frühstück und ruft: „Deekshit, aufstehen!“ Deekshit hört sie und läuft in die Küche. „Genau das ist es, was ich mir für meinen Sohn wünsche“, fügt die Mutter hinzu, „ein ganz normales Leben!“

 

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