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Sonova gibt neue Umsatz- und Gewinnaussichten für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 bekannt

Stäfa (Schweiz), 16.03.2011 - Sonova Holding AG, die weltweit grösste Anbieterin von Hörsystemen, gibt heute bekannt, dass die Gruppe einen Umsatz von rund CHF 1'600 Mio. und eine EBITA-Marge von 20-21% – vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse – für 2010/11 erwartet. Der bereits bekannt gegebene Rückruf des Cochleaimplantats von Advanced Bionics, ein verzögertes Umsatzwachstum bei den konventionellen Hörgeräten und negative Währungseinflüsse führen zur Veränderung der Aussichten für das laufende Geschäftsjahr.

Im Bereich der Hörimplantate bestätigt die Gruppe, dass durch den im November 2010 erfolgten Produktrückruf von Advanced Bionics rund CHF 65 Mio. Umsatz im laufenden Geschäftsjahr nicht realisiert werden können. Die Bemühungen zum Wiedereintritt in den Markt machen gute Fortschritte. Gleichzeitig wurden die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung weiter intensiviert.

 

Aufgrund einer unklaren regulatorischen Situation im US-Markt verzögerte sich die Einführung der neuen Hörgeräte der Marke Phonak im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Der fehlende Umsatz konnte nicht kompensiert werden, zumal der harte Winter ein überproportionales Wachstum zusätzlich erschwerte. Unitron, die zweitstärkste Hörgerätemarke von Sonova, wird nach starkem Wachstum in den vergangenen Jahren die Umsatzerwartungen für dieses Geschäftsjahr nicht erreichen können. Ingesamt rechnet die Sonova Gruppe im laufenden Geschäftsjahr mit rund CHF 40-50 Mio. weniger Umsatz bei den Hörgeräten als ursprünglich angenommen.

 

Unabhängig davon bestätigt die Gruppe eine hohe Kundenakzeptanz und gute Nachfrage bei  den erst vor kurzem lancierten Produkten der Marke Phonak, die auf der neuen Spice-Technologie basieren. Unitron wird im April 2011 anlässlich des AAA-Kongresses in Chicago eine auf der neuen Plattform basierende Produktpalette vorstellen.

 

Für das Geschäftsjahr 2010/11 erwartet Sonova eine EBITA Marge von 20-21%. Dies lässt sich  vor allem auf den fehlenden Umsatz bei Advanced Bionics, das tiefere Umsatzwachstum bei den Hörgeräten, wie auch höhere negative Währungseinflüsse zurückführen.

 

Als Folge des Produktrückrufs von Advanced Bionics muss der zugehörige Goodwill neu beurteilt werden. Auf Basis der heute vorliegenden Informationen erwartet Sonova eine Wertberichtigung in der Höhe von CHF 150-200 Mio. Dieses Impairment ist als Restatement des Geschäftsjahres 2009/10 zu erfassen. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 ist davon nicht betroffen.

 

Sonova erwartet, dass die Wachstumstreiber des Hörgerätemarktes unverändert bleiben. Die Gruppe setzt weiter darauf, durch Innovationsführerschaft, den Ausbau der Vertriebskanäle sowie neuer Geschäftsfelder nachhaltig zu wachsen und die Profitabilität zu steigern.

 

Sonova veröffentlicht die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010/11 am 24. Mai 2011.

 

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